Welch ein Jahr für Trimbach jetzt! 🩵 Danke und letzte Facts aus dem 2025

Welch ein Jahr für Trimbach jetzt! 🩵 Danke und letzte Facts aus dem 2025
Trimbach jetzt! bringt Menschen zusammen, motiviert zur politischen Mitwirkung und blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück (gepromptet mit ChatGPT).
Ehe wir von Trimbach jetzt! uns in die Weihnachtspause verabschieden, schicken wir euch ein paar Informationen von der Gemeindeversammlung, von der Gemeinderatssitzung und einen Jahresrück- und Ausblick.

Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025

Als sogar die Empore der Eventlocation Mühlematt geöffnet werden musste, war klar: Die Gemeindeversammlung stösst auf ausserordentliches Interesse. Rund 380 Stimmberechtigte und Gäste nahmen teil. Das leicht angepasste Format mit Stuhlreihen statt Tischgarnituren beugte Zwischengesprächen vor. Ein zentrales Redepult gab Wortmeldungen von Einwohner:innen mehr Gewicht und Aufmerksamkeit, verlangte jedoch von weniger geübten Votant:innen womöglich auch etwas mehr Mut ab, sich überhaupt zu äussern. 

Der Gemeinderat legte die Geschäfte professionell dar und leitete die emotionale Versammlung mit klar kommunizierten Regeln. Fragen aus dem Publikum wurden kompetent und geduldig beantwortet. Wir von Trimbach jetzt! brachten uns mit Wortmeldungen ein.

Im Vorfeld der Gmeind mobilisierten wir unser Umfeld, das Stimmrecht wahrzunehmen und in die Eventlocation Mühlematt zu kommen. Zudem waren wir die treibende Kraft beim Texten eines überparteilichen Communiqués pro Steuererhöhung. Dieses veröffentlichten wir gemeinsam mit FDP, die Mitte und SP. Sach- statt Parteipolitik, Kräfte bündeln und Menschen zusammenzubringen, wenn es wichtig ist – auch das betrachten wir von Trimbach jetzt! als unsere Aufgabe.

Wir freuen uns, dass der neue Gemeinderat die Steueranpassung auf 140 % für natürliche Personen und 114 % für juristische beschliessen konnte und Budgetkürzungen ausblieben. Uns ist bewusst, dass diese Steuererhöhung für viele schmerzhaft ist – auch wir werden die zusätzliche finanzielle Belastung ab dem kommenden Jahr ganz konkret spüren. Dennoch erachten wir diesen Schritt als notwendig, um grössere Einschnitte bei Leistungen und Angeboten für die Bevölkerung zu vermeiden. Trimbach hat nun eine Basis, die maroden Gemeindefinanzen ins Lot zu bringen. Wir vertrauen dem Gemeinderat, dass er bei der Ausarbeitung der Legislaturziele für die kommenden Jahre einen Fokus setzt, der ausgewogen ist und auch für Trimbach jetzt! stimmt.

Das Radio SRF berichtete im Regionaljournal über die Gemeindeversammlung, das Oltner Tagblatt ebenfalls.

Gemeinderatssitzung vom 9. Dezember 

Bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres konnten wir niemanden vorbeischicken, um Notizen zu erstellen. In Absprache mit unseren Gemeinderät:innen können wir trotzdem hier einige Informationen liefern. 

«Dialog mit dem Gemeinderat» statt Bürgersprechstunde

Die bisherige Bürgersprechstunde wird ab 2026 durch den «Dialog mit dem Gemeinderat» abgelöst. Bei den vier Terminen ist jeweils der gesamte Gemeinderat anwesend. Anliegen können direkt beim entsprechenden Ressort platziert werden. Wir von Trimbach jetzt! begrüssen die Umbenennung und die Umgestaltung des Austauschformats und sind gespannt, welche Inputs via «Dialog mit dem Gemeinderat» als Traktandum oder als Auftrag in die Exekutive oder in die Verwaltung fliessen. 

Arbeitsgruppe Sportplätze

Einstimmig und ohne Enthaltungen wählte der Gemeinderat Freddy Berger (Vertretung FC Trimbach), Damian Zurfluh (SV Alpha) und René Frank (Handball Trimbach) in die Arbeitsgruppe Sportplätze (vgl. unser Newsletter vom 2. September und 23. September). Ziel dieser Arbeitsgruppe ist laut Pflichtenheft «die gemeinsame Klärung von Bedürfnissen und Möglichkeiten bezüglich der Sportplätze». Nebst den Vereinsvertretern nehmen Personen vom Bauamt und vom Gemeinderat Einsatz in die AG. 

MFH Holdermatt: Sanierungsbedarf Personenaufzug

Der Lift im von der Gemeinde gehaltenen Mehrfamilienhaus Holdermatt musste nach einer Sicherheitsüberprüfung ausser Betrieb genommen werden. Der Gemeinderat diskutierte, ob der Aufzug überhaupt wieder nutzbar gemacht werden soll und wenn ja in welcher Variante. Eine Totalsanierung wäre mit sehr hohen Kosten verbunden. Mit einer Reparatur könnte der sichere Betrieb des Lifts wieder hergestellt werden. Bei einem Verzicht auf Massnahmen müsste mit wiederkehrenden Mietzinsreduktionen gerechnet werden. Diese würden in etwa gleich viele Kosten verursachen wie eine Teilsanierung des Lifts.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die notwendigen Reparaturen der Firma AS Aufzüge durch die Avida Immobilien-Treuhand AG in Auftrag zu geben.

Was bei Trimbach jetzt! im 2025 passierte

📅 Im Februar gründeten 11 Trimbacher:innen im Chäppeli Trimbach jetzt!. Im März traten wir mit unseren politischen Positionen, den Kandidierenden für die Gemeinderatswahlen sowie mit Webseite und Social-Media-Kanälen an die Öffentlichkeit. Was ab da passierte, begeistert, berührt, motiviert uns bis heute – und fordert uns zeitweise stark. Das positive Echo bestärkt uns seit Tag 1.

📅 Im April und Mai gaben wir im Wahlkampf Vollgas und gewannen online und real «Follower:innen». Barbara von Büren, Julien Vonesch, Johannes Hool und Manuel Locher-Egger sowie das Gründungsteam waren – unterstützt von Freund:innen, Familien und Sympathisant:innen – bei Begegnungsevents, auf Plakaten und im Netz präsent. Als Abschluss pedalten wir mit einem kunterbunten Tross durch unsere lebendigen Quartiere, warben für Trimbach jetzt! und für ökologische Mobilität und bewegten uns gemeinsam. 

📅
Dann kam der 18. Mai – und mit ihm Freundentränen, Dankbarkeit und Zuversicht. Trimbach jetzt! gewann zwei Gemeinderat-Sitze, Barbara erzielte das beste Resultat aller Kandidierenden. Im Nachgang organisierten und moderierten wir eine Podiumsdiskussion. Interessierte durften dabei die Gewählten kennenlernen und sich eine Meinung zur bevorstehenden Wahl ums Gemeindepräsidium bilden.
Von der Parteigründung direkt zu zwei Sitzen im Gemeinderat: Der 18. Mai 2025 bleibt für das Kernteam von Trimbach jetzt! unvergesslich. (Bild: Alain Hurni)

📅 Im Juni wurden bei den Kommissionwahlen Marcel Brüllisauer (Werk- und Umweltkommission), Melanie Gamma und Sarah Nyffeler (Jugendkommission) sowie Michael Saner (Baukommission) gewählt. Für die an der Gemeindeversammlung im Dezember beantragte Finanz- und Budgetkommission bemühen wir uns ebenfalls um einen Sitz.

📅 Im Oktober starteten Barbara als Ressortverantwortliche Soziales & Kultur sowie Julien im Ressort Bildung in die Gemeinderats-Legislatur. Der Rat ernannte Julien zum Stellvertreter von Gemeindepräsident Daniel Mackuth. 

📅 Mit einer Retraite schauten wir im November auf ein intensives Jahr zurück, schärften unseren Themenfokus auf die Bereiche Gemeindefusionen, Verkehr und Schulwege, politische Partizipation, öffentlicher Raum, Transparenz im politischen Diskurs. In parteiinternen Arbeitsgruppen gleisen wir Projekte auf, bereiten Anträge vor und nehmen so Einfluss aufs politische Geschehen – nebst der Kommissionsarbeit und jener direkt im Gemeinderat. 

Unser Newsletter – wie weiter?

Seit dem 12. März haben wir 22 Newsletter verschickt. Mittlerweile geht dieser an mehr als 100 Abonnent:innen. In einigen vertieften wir Aktuelles wie Kommissionarbeit oder die Ortsplanungsrevision. Hauptsächlich verschickten wir jedoch «Notizen aus dem Gemeinderat». Diese bereiten wir nach Besuchen der Gemeinderatssitzungen auf und reichern sie mit Hintergrundinfos, Bildern, Grafiken und Links an.

Die Reaktionen auf unseren Newsletter zeigen, dass Transparenz ein breites Bedürfnis ist. Deshalb würden wir es begrüssen, wenn künftig nicht wir Sitzungsnotizen verschicken, sondern der Gemeinderat oder die Verwaltung. Zeitgleich mit diesem Newsletter haben wir deshalb einen Antrag an den Gemeinderat eingereicht, nach Gemeinderatssitzungen eine offizielle, ausführliche Publikation – über die Beschlüsse hinaus – zu prüfen. Wir beantragen zudem, Traktandenlisten umfassender zu gestalten; alles im Sinne der politischen Teilhabe. 

Bis zu einer Antwort aus dem Gemeinderat halten wir an unserem Newsletter fest und optimieren stetig dessen Ausgestaltung und Fokus. Du hast Themenideen oder inhaltliche Wünsche? Melde dich gern bei uns via info@trimbach.jetzt

Ausblick und Apéro

Topmotiviert setzen wir uns auch 2026 ein für eine Politik, die bewegt, die nah und vielfältig ist. Mit Sachpolitik und mit viel Herz und Positivity wollen wir mit Trimbach jetzt! Einfluss nehmen im Gemeinderat, in Kommissionen, in internen und externen Arbeitsgruppen, im Dialog im Dorf und auf Social Media. Und ja, wir geben es zu, ein bisschen Druck spüren wir schon nach dem Wahlerfolg von Trimbach jetzt!. Mit vereinten Kräften packen wir an, um all das umzusetzen, was wir uns vorgenommen und euch versprochen haben.

Sehen wir uns am Neujahresapéro am 2. Januar 2026, ab 10.30 Uhr in der Eventlocation Mühlematt? Unsere Gemeinderät:innen helfen mit beim Ausschenken.

Nächster Fixpunkt im Trimbach jetzt!-Kalender ist unsere Generalversammlung am 11. Februar 2026. Hier liest du, wie du Mitglied werden kannst: https://trimbach.jetzt/mitmachen/

Schön, dass du hier mitliest – danke für dein Vertrauen und deine Unterstützung im Geburtsjahr von Trimbach jetzt! Komm gut ins Jahr 2026 rüber!

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JA zur Steuererhöhung, NEIN zu willkürlichen Budgetkürzungen

JA zur Steuererhöhung, NEIN zu willkürlichen Budgetkürzungen

An der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2025 befinden die Stimmberechtigten über die finanzielle Zukunft Trimbachs. Der Gemeinderat beantragt, den Steuersatz für natürliche Personen auf 140 % festzulegen (Erhöhung um 15 Prozentpunkte). Für juristische Personen soll der Steuersatz auf 114 % (plus 5 Prozentpunkte) angehoben werden. Wir appellieren an alle stimmberechtigten Einwohner:innen,

By Melanie Gamma, Johannes Hool, Manuel Locher, Fabienne Hurni